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Zweistöckiges Backsteingebäude mit Satteldach, Satellitenschüsseln und Vordach, Ansicht von der Seite, Tönning, Am Bahnhof 19 b
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6 K 1/25 / Amtsgericht HusumExzellente Daten

Am Bahnhof 19 b

25832 Tönning · Schleswig-Holstein

150.000 €
Verkehrswert
Objektart
Unbekannt
Auszug aus dem Gutachten des Sachverständigen über den Verkehrswert für das mit einer Doppelhaushälfte und einem Schuppengebäude bebautes Wohngrundstück in 25832 Tönning, Am Bahnhof 19 b Grundbuch: Tönning Blatt: 223 Lfd. Nr.: 1 Gemarkung: Tönning Flur: 018 Flurstück-Nr.: 39/6 Gebäude- und Freifläche zu 897m² Verkehrswert: 150.000,00€ Wertermittlungsstichtag: 18. März 2025 Grundstücksbeschreibung Innerörtliche Lage: Das zu bewertende Grundstück liegt im südlichen Bereich der Kleinstadt Tönning , nördlich an der Stichstraße "Am Bahnhof" Umliegende Bebauung: Der als Kopfbahnhof konzipierte Bahnhof der Kleinstadt Tönning mit Anbindung an die Bahnstrecke Husum - Bad St. Peter-Ording befindet sich westlich des Bewertungsgegenstandes und die Eider ist in östlicher Richtung nach ca. 180 m (Luftlinie) zu erreichen. Südwestlich befindet sich ein Campingplatz mit 300 Stellplätzen und ansonsten sind umliegend des zu bewertenden Areals primär Einfamilien-, Doppel- oder Mehrfamilienwohnhäuser sowie Gewerbebetriebe , Hotels und Restaurants vorzufinden . Des Weiteren befindet sich unmittelbar gegenüber des Bewertungsgegenstandes der denkmalgeschützte "Bahn Güterschuppen" der Kleinstadt Tönning . Straßenausbau: Die Stichstraße "Am Bahnhof" verfügt über eine Fahrbahndecke aus einem Natursteinpflaster und der Straßenkörper ist einseitig mit einem plattierten bzw. im weiteren Verlauf mit Schotter versehenen Gehweg ausgeführt. Erschließung: Das zu bewertende Grundstück verfügt ortsüblich über Anschlüsse an das Strom-, Wasser- und Telefonnetz. Die Abwässer werde n nach dem Kenntnisstand des Sachverständigen dem kommunalen Kanalisationssystem zugeleitet. Lagebeurteilung: Es handelt sich um eine Lage mit folgenden wesentlichen Eigenschaften: durchschnittliche Wohnlage durch die Nähe zur Bahnlinie sind temporär Verkehrsimmissionen nicht auszuschließen durchschnittliche Anbindung an das Straßennetz durchschnittliche Anbindung an den ÖPNV Besonderheiten: Lage nahe der Eider und in Nähe der Nordsee Baurechtliche Gegebenheiten/ Grundstücksmerkmale Baurecht: Das zu bewertende Areal ist nicht durch einen Bebauungs- plan überplant. Der Flächennutzungsplan weist das Areal als "gemischte Baufläche" aus. Auf telefonische Nachfrage wurde seitens der Bauverwaltung des Amtes Eiderstedt erklärt dass nach vorläufiger Einschätzung eine Wohnhausbebauung im südöstlichen Bereich grundsätzlich denkbar ist. Eine gesicherte Beantwortung der Fragestellung ist nur über eine Bauvoranfrage möglich , wobei die finale Entscheidungsgewalt bei der Kreisverwaltung liegt. Sanierungsgebiet: Der Bewertungsgegenstand liegt im südlichen Bereich des Sanierungsgebiets "Innenstadt" der Kleinstadt Tönning. Nach den Angaben auf der Homepage der Stadt Tönning ist im Rahmen des Sanierungsverfahrens die Umgestaltung des Bahnhofs und des Bahnhofsumfelds geplant.Unter anderem soll in diesem Zuge der vorhandene Bahnhof abgebrochen werden und ein neues Bahnhofsgebäude errichtet werden . In diesem Zuge sollen eine Ride + Bike Anlage, Parkplätze, eine Buswendeschleife sowie ein barrierefreier Ankunftsbereich am Bahnhof erstellt werden . Erschließungskosten: Im Rahmen der Gutachtenerstellung wird unterstellt, dass zum Bewertungsstichtag keine Abgaben zu leisten sind , die nicht ausdrücklich im Gutachten aufgeführt werden. Immissionen: Durch die Lage nahe der Bahntrasse Husum - Bad S t. Peter- Ording und dem Bahnhof von Tönning ist mit Geräuschimmissionen durch den Zugverkehr zu rechnen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen , dass südwestseitig ein Campingplatz angesiedelt ist, so dass insbesondere in den Sommermonaten zusätzlich mit Geräuschimmissionen zu rechnen ist. Gebäudebeschreibung Doppelhaushälfte Baujahr: Das Baujahr ist dem Sachverständigen nicht bekannt. Es handelt sich um ein älteres Bestandsgebäude. Modernisierung: Nach den örtlichen Angaben bzw. den örtlichen Feststellungen wurden in den letzten Jahren keine größeren Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Konstruktive Beschreibung Bauweise: Das Gebäude wurde in konventioneller Massivbauweise errichtet. Es ist eingeschossig mit einem ausgebauten Dachgeschoss erstellt. Gebäudetyp: Bei dem zu bewertenden Objekt handelt es sich um eine Doppelhaushälfte. Gründung: Es wird eine konventionelle Gründung auf Beton- oder Felssteinfundamenten mit einer Betonsohle unterstellt. Unterkellerung: Das Gebäude verfügt über einen Vollkeller, der überwiegend zu Lager- und Abstellzwecken genutzt wird. Außenwände: Die gemauert en Außenwände sind mit einer roten Verblendfassade erstellt. Dachform/ Deckung: Das Gebäude verfügt über eine hölzerne Satteldachkonstruktion, die mit Faserzement-Wellplatten eingedeckt ist Innenwände: Die Innenwände sind massiv gemauert oder ggfs. in Leichtbauweise erstellt. Decken: Über dem Kellergeschoss ist eine Stahlträgerdecke verbaut und über dem Erdgeschoss ist eine Holzbalken- oder Massivdecke vorzufinden Außentüren: Die Haupteingangstür besteht aus einem weißen Kunststoffrahmenelement mit zwei Lichtausschnitten aus Ornamentglas und die nördliche Nebeneingangstür zum Flur besteht aus einem weißen Kunststoffrahmenelement mit Isolierglasausschnitt und Sprossenteilung Fenster: Das Gebäude verfügt überwiegend über weiße Kunststoffrahmenfenster mit Isolierverglasung und Rollschichtsohlbänken. Teilweise sind im Dachgeschoss hölzerne Dachflächenfenster verbaut. Heizungsanlage: Das Gebäude wird über eine ölbefeuerte Zentralheizungsanlage erwärmt und die Warmwasserbereitung erfolgt über die Heizungsanlage. Die Ölbevorratung erfolgt in zwei Glasfibertanks im Kellergeschoss . Innenausstattung Keller Innentüren: Es sind überwiegend glatte Furnierholztüren oder FH- Türen mit entsprechenden Zargen verbaut Beheizung: Die Räume werden teilweise über Plattenheizkörper mit Thermostatventilen beheizt. Treppe: Eine halbgewendelte Treppe mit Zwischen podest und einem hellen Fliesenbelag führt in das Erdgeschoss. Bodenbeläge: Es sind überwiegend Beton(estrich)böden vorzufinden , die soweit erkennbar im Flur teilweise entfernt wurde. Wandbekleidungen: Die Wandflächen sind verputzt und geweißt und im Flur wurde soweit erkennbar die Wandverkleidung entfernt. Hier ist die Holzlattung noch ersichtlich Deckenunterkleidung: Ein Kellerraum ist mit Deckenpaneelen unterkleidet und ansonsten sind die Stahlträgerdecken überwiegend verputzt und geweißt. Sanitäreinrichtung: keine vorhanden Kücheneinrichtung: keine vorhanden Erdgeschoss Raumaufteilung: Flur, Küche, Flur, Bad, Wohnzimmer Innentüren: Es sind glatte Mahagonifurnierholztüren in passenden Zargen verbaut. Beheizung: Die Räumlichkeiten werden überwiegend über Plattenheizkörper mit Thermostatventilen beheizt. In dem Flur ist kein Heizkörper vorhanden. Treppe: Eine einfache geschlossene Holztreppe mit einem blau lackierten Holzgeländer und -handlauf führt in das Dachgeschoss. Bodenbeläge: Im Wohnzimmer ist ein hellbraun melierter Teppichfußboden vorzufinden und ansonsten sind beigefarbene, im Badezimmer weiß marmorierte Bodenfliesen verlegt. Wandbekleidungen: Die Wände im Bad sind raumhoch mit hell marmorierten Wandfliesen einschließlich einer Bordüre ausgeführt und die Küche verfügt über ein hellbeiges Wandfliesenschild mit Dekoreinstreuung. Ansonsten sind die Wandflächen mit einer hellen Struktur- oder Mustertapete versehen Deckenunterkleidung: Die Decken im Flur, in der Küche und im Badezimmer sind mit (Natur-)Holzpaneelen unterkleidet und im Wohnzimmer ist die Deckenfläche raufasertapeziert und weiß gestrichen Sanitäreinrichtung: Zur weißen Sanitärausstattung des Badezimmers gehören ein Handwaschbecken, ein bodenstehendes WC mit Kunststoffspülkasten und eine entsprechend der Wände umflieste Badewanne mit Duscharmatur sowie einem Spritzschutz aus Plexiglas. Kücheneinrichtung: Die ältere Einbauküche mit dunklen Holzfronten im Landhausstil und einer ebenso ausgeführten Arbeitsplatte verfügt über Unter- und Oberschränke, einen 4-Platten-E-Herd mit Backofen, einen Dunstabzug , eine Edelstahlspüle mit Abtropffläche , einen Kühlschrank und einen Geschirrspüler. Dachgeschoss Raumaufteilung: Raum , Bad , Küche, Schlafen Innentüren: Es sind glatte Mahagonifurnierholztüren in passenden Zargen verbaut. Beheizung: Die Räume werden über Plattenheizkörper mit Thermostatventilen beheizt. Treppe: Eine Bodeneinschubtreppe führt zum Spitzboden , der im Rahmen des Ortstermins nicht in Augenschein genommen werden konnte. Bodenbeläge: Das Bad und die Küche verfügen über helle bzw. hellbraune Bodenfliesen und in den beiden Wohnräumen sind braun- bzw. beige melierte Teppichfußböden vorzufinden. Wandbekleidungen: Die Dachschräge im Bad ist wie in der Küche mit weißen Holzpaneelen bekleidet und ansonsten raumhoch mit weiß marmorierten Wandfliesen belegt. Die Küche verfügt über ein beige-orange gemustertes Wandfliesenschild und ansonsten sind die Wandflächen raufasertapeziert und weiß bzw. farbig gestrichen . Deckenunterkleidung: Die Deckenflächen sind mit (teilweise weißen) Holzpaneelen unterkleidet. Sanitäreinrichtung: Zur weißen sanitären Ausstattung des Badezimmers gehören ein Handwaschbecken , ein bodenstehendes WC mit Kunststoffspülkasten und entsprechend der Wände umflieste Badewanne mit Duscharmatur. Des Weiteren befindet sich in diesem Raum ein Waschmaschinenanschluss. Kücheneinrichtung: Die einfache Einbauküchenzeile mit beigen Furnierholzfronten und einer Arbeitsplatte in Eichenholzoptik verfügt über Unter- und Oberschränke, einen Edelstahlherd mit Backofen , einen Dunstabzug, eine Edelstahlspüle mit Abtropffläche und einen Kühlschrank Besondere Bauteile: Eingangsüberdachung/ Veranda Energetischer Zustand: Es handelt sich um ein älteres Bestandsgebäude. Es weist nach den örtlichen Feststellungen einen nicht zeitgemäßen Wärmedämmstandard auf. Grundsätzlich bestehen aber aktuell nur geringe Nachrüstpflichten für Wohngebäude im Bestand. Baumängel/Schäden: vorhanden (siehe Gutachten) Fazit: Das Gebäude befindet sich insgesamt in einem stark vernachlässigten Unterhaltungszustand und die Ausstattung ist insgesamt als einfach und nicht zeitgemäß einzustufen. Nebengebäude einfaches Schuppengebäude mit einem Tonnendach und einer Eindeckung und Umfassungswänden aus Faserzement-Wellplatten, einem Stahlblechschwingtor mit integrierter Eingangstür und einfachen Stahl- bzw. Holzfenstern Außenanlagen Zuwegung / Zufahrt: Die Zufahrt zum Grundstück ist mit grauen Verbundpflastersteinen befestigt und die Zuwegung zum Eingangstreppenpodest verfügt über eine Befestigung aus Betonplatten. Einfriedung: Straßenseitig erfolgt die Einfriedung des Areals durch einen einfachen Holzlattenzaun und ansonsten wird das Grundstück primär durch einen teilweise maroden Holzzaun mit einer Ausfachung aus Faserzement-Wellplatten bzw. einen einfachen Holzlattenzaun begrenzt. Des Weiteren ist im südwestlichen Bereich zum Nachbargrundstück ein weiß lackierter Holzstaketenzaun vorzufinden . Freiflächen: Der Vorgarten ist überwiegend mit hohem Gras bewachsen und ansonsten befinden sich die Freiflächen insgesamt in einem verwilderten Zustand, welche über einen Baum- und Buschbestand sowie zum Teil hoch gewachsenes Gras verfügen. Vielfach wird auf dem Grundstück Unrat gelagert. Terrasse: Der Bereich vor der Eingangstür ist überdacht und mit einem grau melierten Fliesenbelag als Freisitz ausgeführt. Beurteilung Außenanlagen: Die Außenanlagen befinden sich insgesamt in einem vernachlässigten Zustand und sind als einfach einzustufen
Sonstiges — Immobilie in Tönning
6 K 13/25 / Amtsgericht Husum

NeuDienstgebäude Theodor-Storm-Str. 5

25813 Tönning · Schleswig-Holstein

165.000 €
Verkehrswert
Auszug aus dem Gutachten des Sachverständigen über den Verkehrswert des mit einem Einfamilienhaus nebst Werkstätten, Büro und 7 Garagen bebauten Grundstücks in 25832 Tönning, Yurian-Ovens-Straße 12 Grundbuch: Tönning Blatt: 1089 Lfd. Nr.: 6, 8 Gemarkung: Tönning Flur: 23 Flurstück-Nr.: 34/5, 197, 198 Gebäude- und Freifläche zu Flurstück Nr. 34/5: 32m² Flurstück Nr. 197: 5m² Flurstück Nr. 198: 765m² Verkehrswert: 165.000,00 € (Gesamtverkehrswert) Wertermittlungsstichtag: 03.12.2025 Hinweis: Flurstück 198 ist im Altlastenkataster aufgrund der Vornutzung als Tankstelle und Kfz-Werkstatt als Verdachtsfläche aufgeführt. Bodengutachten liegen jedoch bislang nicht vor. Hierfür wurde im Gutachten ein Risiko-Wertabschlag von 10.000 € angesetzt. Es wird die Einholung eines Bodengutachtens empfohlen. Grundstücksbeschreibung innerörtliche Lage: Das Bewertungsobjekt ist nordöstlich des Zentrums in Tönning in einer Wohnstraße belegen. Das Stadtzentrum ist fußläufig erreichbar. Die Entfernung zum Markt beträgt rd. 700 m. Art der Bebauung und Nutzungen in der Straße und im Ortsteil: überwiegend wohnbauliche Nutzungen; überwiegend aufgelockerte, ein- bis zweigeschossige Bauweise mit Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, Reihen- und Doppelhäusern; Westlich des Bewertungsobjektes grenzt das Gelände der Martje-Flohrs-Schule an. Nordwestlich befindet sich der AWO Ortsverein Tönning; mittlere Wohnlage, einfache Geschäftslage Beeinträchtigungen: Lärmemissionen durch die benachbarte Schule in den Hofpausen Topografie: von der Straße nach Südwest hin abfallend; Garten mit Südwestausrichtung Erschließung, Baugrund etc. Straßenart: Anliegerstraße; Straße mit mäßigem Verkehr Straßenausbau: Fahrbahn aus Bitumen; Gehwege beiderseitig vorhanden, befestigt mit Betonverbundstein Parkmöglichkeiten waren zum Ortstermin entlang der Straße ausreichend vorhanden. Anschlüsse an Versorgungsleitungen und Abwasserbeseitigung: elektrischer Strom, Wasser, Gas aus öffentlicher Versorgung; Kanalanschluss Grenzverhältnisse, nachbarliche Gemeinsamkeiten: Grenzbebauung durch das südliche Werkstattgebäude; Überbau des südlichen Werkstattgebäudes auf das benachbarte Flurstück 199 eingefriedet durch verschiedenen Zaun, Sichtschutzelemente, Strauchbestand Altlasten: Gemäß schriftlicher Auskunft vom 12.11.2025 ist das Bewertungsobjekt im Altlastenkataster als Verdachtsfläche aufgeführt. Gemäß telefonischer Auskunft der Unteren Bodenschutzbehörde wurde der Standort anhand von Unterlagen / Vornutzung (Tankstelle u.a.) bewertet. Von der Unteren Bodenschutzbehörde wurde hierzu telefonisch weiter erläutert: Der Eigentümer des betroffenen Grundstücks ist verpflichtet, den Altlastenverdacht bei einem etwaigen Verkauf anzuzeigen. Bei einer geplanten Neubebauung oder Nutzungsänderungen werden bei Vorliegen eines Altlastenverdachts i. d. R. weitere Untersuchungen (z. B. Bodengutachten) angefordert. Sollte sich dabei eine akute Gefährdung ergeben, wäre voraussichtlich eine Sanierung erforderlich (Bodenaustausch). Da bislang kein Bodengutachten vorliegt, ist der Umfang der Verunreinigung im Rahmen dieses Gutachtens nicht verifizierbar. Darstellungen im Flächennutzungsplan: Der Bereich des Bewertungsobjekts ist im Flächennutzungsplan vom 15.12.1979 als gemischte Baufläche (M) dargestellt. Erhaltungssatzung: Das Bewertungsobjekt liegt im Bereich einer Erhaltungssatzung (Erhaltungssatzung der Stadt Tönning aus dem Jahr 1987). Diese umfasst den historischen Stadtkern der Stadt Tönning und die in der Gründerzeit entstandene Werftsiedlung mit den Straßenzügen Festungs-, Friesen- und Danckwerthstraße. Ziel ist es, die städtebaulichen Eigenarten aufgrund ihrer besonderen städtebaulichen Gestalt sowie die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung zu erhalten. Der Abbruch, bauliche Veränderungen, Nutzungsänderungen sowie die Errichtung baulicher Anlagen bedürfen hiernach einer Genehmigung. Sanierungssatzung: Das Wertermittlungsobjekt befindet sich im Sanierungsgebiet. Die Sanierungssatzung über das Sanierungsgebiet "Innenstadt" der Stadt Tönning wurde am 20.08.2020 durch die Stadtvertretung beschlossen und trat zum 05.10.2020 in Kraft. Die Sanierungssatzung und das Integrierte Entwicklungskonzept mit vorbereitender Untersuchung können unter www.toenning.de/rathaus/staedtebauforderung eingesehen werden. Entwicklungszustand (Grundstücksqualität): baureifes Land (vgl. § 3 Abs. 4 ImmoWertV 21) Gebäudebeschreibung Einfamilienhaus Gebäudeart: eingeschossiges, teil unterkellertes Einfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss; nördlich und südlich Anbau von Gewerbeflächen Baujahr: Das tatsächliche Baujahr des Wohnhauses ist unbekannt. Der älteste Eintrag in der Bauakte stammt aus dem Jahr 1948 hinsichtlich der Errichtung einer Tankstelle. In einer Bauzeichnung aus dem Jahr 1954 ist das Wohnhaus erstmals "vorhandenes Wohnhaus" darstesteIlt, nebst das nördlich angebauten "Wasch- und Wagenpflegeraumes" (Halle 2). Gemäß Kurzinformation aus dem Altlastenkataster gab es dort 1931 bereits eine Kfz-Werkstatt. Für diese Wertermittlung wird daher ein frei geschätztes Baujahr von ca. 1930 angehalten. Barrierefreiheit: Der Zugang zum Gebäude ist nicht barrierefrei (kleines Hauseingangspodest. Die Türöffnungen sind im unwesentlichen Umfang 90 cm breit oder breiter (nur die Haustür). Eine barrierefreie Nachrüstung ist nur mit sehr großem Aufwand möglich. Außenansicht: weißes, eingeschossiges Wohnhaus mit anthrazitfarbenem Satteldach, straßenseitig verputzt mit grauen Fenstern und Türen, im Übrigen weiß gestrichenes Sichtmauerwerk mit weißen Fenstern Nutzungseinheiten, Raumaufteilung Kellergeschoss: 2 Räume und 1 Kriechkeller; Elektrohauptanschluss, Tauchpumpe Durch das von der Straße aus nach Südwesten hin abschüssige Gelände ist der Kellerbereich gartenseitig ebenerdig. Ein Zugang von außen ist jedoch nicht vorhanden. Erdgeschoss: Treppenflur, Küche, Bad, Waschraum/Kellerabgang, Wohn- und Esszimmer Dachgeschoss: Flur, Schlafzimmer mit Ankleide, Kinderzimmer Gebäudekonstruktion Konstruktionsart: Teilmassivbau Umfassungswände: Mauerwerk Die Außenwandstärke im Bereich der Hauseingangstür beträgt ca. 30 cm und in der Ankleide im DG rd. 28 cm. Außenwand im Kinderzimmer mit Leichtbauvorsatzschale Innenwände: teilweise massiv, teilweise Leichtbauweise Geschossdecken: Betondecke über dem Kellergeschoss Holzbalkendecke über dem Erdgeschoss Treppen: Kellertreppe: Holz (verkehrt herum, provisorisch eingebaut) Geschosstreppe: geradläufige, weiß lackierte Holzwangentreppe mit Teppichfliesen und Eisengeländer Bodeneinschubtreppe zum Spitzboden Hauseingang( sbereich): Eingangstür aus Kunststoff (außen grau, innen weiß), mit Oberlicht und Lichtausschnitten (isolierverglast) halbrundes Hauseingangspodest in Naturstein, Hauseingangsüberdachung Dach: Dachkonstruktion: Holzdach ohne Aufbauten Dachform: Sattel- oder Giebeldach Dacheindeckunq: Anthrazitfarben lackierte Dachpfannen Dachrinnen und Regenfallrohre aus Zinkblech Allgemeine technische Gebäudeausstattung Wasserinstallationen: zentrale Wasserversorgung über Anschluss an das öffentliche Trinkwassernetz Abwasserinstallationen: Ableitung in kommunales Abwasserkanalnetz Elektroinstallation: durchschnittliche Ausstattung (n. A. nach 2014 erneuert); Zählerschrank, Kippsicherungen, FI-Schutzschalter Heizung: Zentralheizung als Pumpenheizung, mit flüssigen Brennstoffen (Gas), Errichtung 2014 (Fa. Elco, Thision Mini); Flachheizkörper, Stahlradiatoren, Handtuchheizkörper und Fußbodenheizung im Bad Lüftung: keine besonderen Lüftungsanlagen (herkömmliche Fensterlüftung) Warmwasserversorgung: zentral über Heizung Raumausstattungen und Ausbauzustand Bodenbeläge: überwiegend Laminat bzw. Klick-Vinyl Bad: Fliesen, eine Stufe zum Bereich mit WC und Waschbecken, weitere Stufen hinauf zur Dusche Waschraum: ohne Belag Kinderzimmer: textile Auslegware Wandbekleidungen: überwiegend einfache, verschiedene Tapeten, Raufaser im Flur teilweise auch Riemchen Küche mit Metallverkleidung im Bereich der Küchenzeile Bad türhoch gefliest, darüber Anstrich Deckenbekleidungen: überwiegend Raufaser oder Profilholzverkleidung/Deckenpanel Fenster: Einfachfenster aus Kunststoff mit Isolierverglasung (2-fach), teilweise mit Sprossen; Velux-Dachflächenfenster im Flur DG aus Kunststoff mit 2-fach-lsolierverglasung; Fensterbänke innen aus Holzwerkstoff, kunststoffummantelt; Fensterbänke außen aus Klinker teilweise Rollläden an den Fenstern (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Ankleide, Kinderzimmer) Türen: Eingangstür: Kunststofftür mit Oberlicht und Lichtausschnitten (isolierverglast), außen grau, innen weiß Zimmertüren: überwiegend weiße Landhaustüren mit Füllungsoptik in passenden Zargen, Langschildbeschläge mit Porzellangriff, Kunststoff-Falttür zur Küche in einer Holzzarge, Falttür zwischen Schlafzimmer und Ankleide sanitäre Installation: Vollbad: 1 eingebaute Wanne, 1 eingebaute Dusche mit Thermostatventil (bodengleich, zu erreichen über mehrere Stufen nach oben, lichte Höhe im Duschbereich ca. 2,16 m), 1 wandhängendes WC, 1 Waschtisch mit 2 Waschbecken, Handtuchheizkörper; weiße Sanitärobjekte, Entlüftung über Fenster (modernisiert nach 2014) Waschraum I Kellerabgang: Waschmaschinenanschluss Küchenausstattung: winkeiförmige helle Einbauküche im Landhausstil mit profilierten Fronten, Laminatarbeitsplatte, Geschirrspüler Fa. Bauknecht, Ofen mit Cerankochfeld Fa. Bauknecht, weißem Spülbecken mit Abtropffläche und Einhebelmischbatterie, Geschirrspüler, Kühlschrank als separates Standgerät N. A. des Eigentümers war die Einbauküche bei Erwerb im Jahr 2014 bereits vorhanden. wirtschaftliche Wertminderungen: "gefangene" Räume (sind nur durch andere Zimmer zu erreichen), mangelnde Wärmedämmung Besondere Bauteile I Einrichtungen, Zustand des Gebäudes besondere Bauteile: halbrundes Hauseingangspodest aus Naturstein nebst Hauseingangsüberdachung besondere Einrichtungen: Einbauküche Besonnung und Belichtung: gut Allgemeinbeurteilung: Der bauliche Zustand ist noch befriedigend. Es besteht ein in Teilen Renovierungs- und Modernisierungsbedarf. Es sind Baumängel/-schäden vorhanden. Bürotrakt mit 5 Garagen Baujahr vor ca. 1958 (ursprünglich 8 Garagen); Bauschein 600109502017 vom 26.07.2017: Umnutzung der Garagen in Werkstatträume Ausstattung Massivbau Flachdach, Eindeckung teilweise mit Bitumenbahnen, teilweise mit Trapezblech Garage 1 (EG straßenseitig) mit Holztor, 2-flügelig, Betonboden, Deckeninnenverkleidung mit OSB-Platten, Licht- und Starkstromanschluss Garagen 2 bis 5 (KG hofseitig) mit elektrischen Kunststofftoren, Betondecken, Betonboden, Stromanschluss; Garage 4 mit Bodenbelag und einseitiger Glas-Wandverkleidung Kunden-/Lagerraum mit bodentiefen, feststehenden Kunststoff-Fenstern und Kunststoffür mit bodentiefer Verglasung (2-fach-lsolierverglasung), Flachheizkörper, Radiatoren WC: Stand-WC mit Aufputzspülkasten und Waschbecken, Fußboden gefliest, Wände mit Strukturputz Büro: Laminatfußboden, Platten-Flachheizkörper, Strukturputz an Wänden und Decke, Kunststoff-Fenstern/ -türen mit Isolierverglasung, straßenseitig bodentief, hofseitig mit Sprossen. Halle 1 (Werkstatt mit 2 Garagen) Baujahr ca. 1958 (Bauschein 185/58: Garagenanbau); Bauschein 600109502017 vom 26.07.2017: Umnutzung der Garagen in Werkstatträume Ausstattung: Massivbau Flachdach/flach geneigtes Dach, Eindeckung mit Bitumenbahnen Werkstattausstattung: Deckeninnenverkleidung: Styropor Boden: Beton Stromanschluss, Starkstromanschluss, Sicherungskasten mit Schraub- und Kippsicherungen weißes Kunststoff-Fenster mit 2-fach-lsolierverglasung Schnelllauftor zur Untergliederung elektrisches Eingangstor mit integrierter Tür Im Kellergeschoss befinden sich 2 Garagen mit elektrischen Kunststofftoren. Garage 6 ließ sich beim Ortstermin nicht öffnen. In Garage 7 befindet sich ein Wasserkanister für den Wasserfall der Ritterburg. Halle 2 (Werkstatt) Baujahr ca. 1953 (Bauschein 5/218/53 für einen Wasch- und Wagenpflegeraum) Ausstattung: Massivbau manuell bedienbares Tor (lichte Höhe ca. 3,2 m) mit integrierter Tür und Lichtausschnitt Fußboden: Fliesen Wände teilweise gefliest (mit Anstrich), teilweise geputzt Holzfenster (Nordseite) und Kunststofffenster (Westseite) mit Isolierverglasung (Stark-)stromanschluss Baumängel und Bauschäden an den Baulichkeiten Beim Ortstermin wurden verschiedene Baumängel/-schäden festgestellt (siehe Gutachten) Außenanlagen Versorgungsanlagen vom Hausanschluss bis an das öffentliche Netz, Bereich östlich der Gebäude überwiegend mit Asphalt befestigt, teilweise auch Betonsteinpflaster und Betonplatten Nordseite und Zufahrt zu den hofseitigen Garagen mit Split befestigt Rasenstreifen im südwestlichen Grundstücksbereich Kunstrasen Kinderspielanlage (Ritterburg) in der südwestlichen Grundstückecke Kleintiergehege Einfriedung (verschiedener Zaun, Sichtschutzelemente)

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